Quarkwaffel {Quark / Vanille / Beerenpulver / Ei}

 

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Nachdem ich mir vor Jahren ein Waffeleisen für belgische Waffeln gekauft habe, gibt es regelmäßig frische Waffeln. Wobei...wenn man die Kinder fragen würde, dann lautet die Antwort: viel zu selten! Es ist auf jeden Fall höchste Zeit mal wieder ein Waffelrezept mit euch zu teilen und dieses hier ist besonders lecker, weil super fluffig und nicht zu süß.  

Einen Teil vom Teig habe ich mit Beerenpulver leicht violett gefärbt und diesen dann unter den weißen Teig gezogen, so dass die Waffeln marmoriert sind. Mit Punschkirschen (ohne Alkohol) schmecken die Waffeln besonders gut. 

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Zutaten für die Waffeln (ergibt 8 kleine Waffeln)

  • 80g Erdnuss- oder Kokosöl
  • 80g Zucker (ich habe Argavendicksaft verwendet)
  • 1 Tl Vanillearoma
  • 3 Bio-Eier
  • 250g Margerquark
  • 230g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 80ml Mineralwasser
  • 2 Tl Beeren- oder Superfruit-Pulver in pink oder rot

Zutaten für die Punschkirschen

  • 1 Glas Süßkirschen oder 400g frische oder TK Kirschen
  • 250ml Kirschsaft  
  • 1 gehäufter Tl Speisestärke
  • 1-2 El Argavendicksaft
  • 1-2 Beutel Glühweingewürz oder 2 Tl

Zubereitung

Für die Punschkirschen die Früchte abtropfen lassen und den Saft auffangen. Den Saft mit dem Argavendicksaft und dem Glühweingewürz (als Teebeutel fertig gekauft oder in einen Teebeutel gefüllt) aufkochen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Das Gewürz entfernen und die Kirschen hinzufügen. Den Saft nochmals aufkochen und mit der in 50ml kaltem Wasser angerührten Speisestärke andicken. Die Punschkirschen in eine Schüssel füllen und später mit den Waffeln servieren.  

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Aus den Zutaten vom Fett bis zum Wasser einen homogenen Waffelteig herstellen. Dazu die Eier mit dem Zucker mit einem Schneebesen oder einem Handmixer schaumig rühren. Fett, Quark und Vanillearoma hinzugeben und alls glatt rühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unter den Teig rühren. Zum Schluss das Mineralwasser hinzu geben und nur ganz kurz rühren, damit möglichst viel Kohlensäure im Teig erhalten bleibt.  

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1/4 der Teigmenge in eine separate Schüssel geben und das Beerenpulver untermischen. Den violetten Teig zum übrigen Teig geben und nur vorsichtig unterziehen, so dass eine Marmorierung entsteht. Das Waffeleisen nach Packungsanweisung vorheizen und jeweils eine Kelle vom Teig auf die untere Seite vom Eisen geben. Die Waffeln in ca. 3 Minuten fertig backen und möglichst frisch mit etwas Puderzucker und den Punschkirschen servieren. 

Wie esst ihr eure Waffeln am Liebsten? Schreibt mir gerne, ich freue mich über eure Nachrichten.  

Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Waffel-)Zeit!  

Eure Tine  

 

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Kürbishupf {Kürbis / Kerne / Vanille / Schokolade}


 

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Diesen Kürbishupf habe ich schon mehrmals gebacken und heute kommt er nun endlich auf den Blog. Neben frisch gekochtem Kürbispüree habe ich geröstete und gemahlene Kürbiskerne in den Teig gegeben. Dadurch ist der Kuchen nicht nur super saftig, sondern hat auch ein herrlich nussiges Aroma. Schon während die Kürbiskerne in der Pfanne rösten und dabei lustig hochspringen, verbreiten sie ihr wunderbares Aroma. Schokoladentropfen oder Schokoladenstücken, je nachdem was ihr da habt, runden den Kuchen ab und machen ihn zu einem perfekten Begleiter für das tägliche Kaffeestündchen. Ich backe meinen Hupf gerne in einer Silikonform, das ist super praktisch und schieht auch nur mit einem Hauch Puderzucker wunderschön aus. Die Oberfäche bekommt eine sehr glatte Struktur, der Kuchen sieht für mich immer ein bisschen so aus, als ob er karamellisiert wurde. Die Zubereitung ist also relativ fix erledigt und auch wenn der Kuchen aus dem Ofen kommmt braucht es keinen weiteren Schnickschnack. ;-)

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Zutaten

  • 4 große Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180g Zucker
  • 180ml Öl
  • 50g geröstete und gemahlene Kürbiskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 200g Mehl
  • 2Tl Backpulver  
  • 150g Kürbispüree (aus gedünstetem Hokkaido, der anschließend püriert wird)
  • 100g Schokokadentropfen oder gehackte Schokolade  
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Alle Zutaten sollten im Voraus Raumtemperatur haben und der Backofen wird auf 175°C Umluft vorgeheizt. Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dabei regelmäßig wenden. Die Kürbiskerne abkühlen lassen und in einem Blitzhacker nicht zu fein hacken. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, Mehl und Backpulver Alle übrigen Zutaten abwiegen und bereit stellen.

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Zucker, Vanillezucker und Eier gründlich (lieber ein bisschen länger) mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine verrühren. Die Masse sollte deutlich an Volumen gewonnen haben und hell gelb bis fast weiß aussehen! In einem dünnen Strahl und während meine Küchenmaschine auf mittlerer Stufe fleißig weiterrührt gebe ich das Öl dazu. Dadurch verliert die Masse nur minimal an Volumen, wird aber deutlich flüssiger.

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Mit einem Teigschaber nun zuerst die Mehl-Nuss-Mischung unterheben. Anschließend das Kürbispüree und die Schokoladentropfen unter den Teig arbeiten. Den Teig in eine vorbereitete Silikon- oder andere Gugelhupfform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den Hupf aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

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Frisch, nur mit Puderzucker bestäubt ist der Hupf großartig. Aber er schmeckt auch ganz wunderbar nach ein bis zwei Tagen. Der Hupf sollte luftdicht an einem kühlen Ort gelagert werden, jedoch nicht im Kühschrank. Ich wünsche euch ein leckeres Kaffeestündchen und eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

P.S.: Ist die Farbe nicht großartig?

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Orangentörtchen {Oreo / Orange / Vanille / Frischkäse}

 

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Wie könnte man ein neues Jahr besser beginnen als mit einem fruchtigen Törtchen? Die kandierten Orangenscheiben haben wir von unserem letzten Urlaub in Spanien mitgebracht, sie schmecken wunderbar nach Sommer und Süden. Auch wenn ich den Winter gerade sehr genieße, so ist es doch wunderbar mit einem verheißungsvollen Törtchen, das für all die Sonne und Freude steht, die das neue Jahr bringen möge, zu starten.

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Habt ihr auch schon mit der Umsetzung eurer guten Vorsätze für's neue Jahr begonnen? Falls nicht, dann könnt ihr hier und jetzt anfangen, denn leckerer Kuchen ist doch bestimmt einer der Vorsätze! ;-)

Zutaten für die Böden

Zutaten für die Creme 

  • 200g Frischkäse
  • 50g Puderzucker
  • 150g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 1 Tl Orangensirup unterrühren

Zutaten für die Tränke

  • 2 Tl Orangenmarmelade
  • Saft von 2 Orangen

Zutaten für die Dekoration

  • 100g Schlagsahne
  • 1 Tl SanApart
  • kandierte Orangen in Scheiben (aus dem Fachhandel, aus dem Urlaub mitgebracht oder, das ist etwas aufwendiger, selbst gemacht)
  • Einige Zuckerperlen

Zubereitung

Die Orangen auspressen und mit der Marmelade einige Minuten einkochen. Das Rezept für die Böden ist, je nachdem wie dick jeder einzelne Boden geschnitten wird für zwei Törtchen ausreichend. Drei Böden mit etwas von dem Sirup tränken.

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Den Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker und einem Teelöffel Sirup glatt rühren. Die Schlagsahne mit dem SanApart steif schlagen und unter die Frischkäsemasse rühren. Die Böden mit der Creme zu einem Törtchen aufschichten. Dazu einen Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren und 2-3 El Creme auf dem Boden verteilen. Mit den beiden anderen Böden ebenso verfahren und die Creme rundherum mit der übrigen Creme dünn einstreichen. Die Creme für 2-3 Stunden im Kühlschrank anziehen lassen. 

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Die Sahne für die Dekoration mit dem SanApart steif schlagen. Den Rand der Torte mit den Orangenscheiben dekorieren und die Torte mit Sahnetupfen verzieren. Nach Geschmack Zuckerperlen und Orangenscheiben auf den Tupfen verteilen. Die Torte sollte gekühlt gelagert werden, aber mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur annehmen. 

Lasst sie euch schmecken und habt einen guten Start in 2019.

Eure Tine

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Kürbis Torte {Kürbis / Fondant / Modelliermasse / Meringuebuttercreme}

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Manchmal kommt alles anders und öfters auch als man denkt...darum gibt es das Kürbistörtchen erst heute. Nicht nur zu Halloween, sondern auch zwischendurch ist das Törtchen der absolute Hingucker auf jeder Kaffeetafel! Es hat einen Kern aus Oreo-Vanille-Böden, die von einer extrem cremigen Meringue-Buttercreme umhüllt sind. Die Dekoration ist ein wenig aufwendig, aber lohnt sich sehr und mit etwas Übung klappt es nach ein paar Versuchen blitzschnell. Das Spinnennetz ist aus geschmolzen Marshmallows und eine Herausforderung für ungeduldige Menschen wie mich. Aber ihr seht, ich habe mich geduldet und bin mächtig stolz auf das Ergebnis! Habt viel Spaß mit denn Rezept und lasst es euch schmecken! 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 3 Päckchen (12) Oreo-Kekse gehackt
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • Eiweiß von 4 Eiern der Größe L
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • Lebensmittelfarbe in schwarz 

Zutaten für die Dekoration

  • Modelliermasse nach dem Rezept der wunderbaren Kessy von Pink Sugar*
  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in pink und schwarz oder nach eigener Vorliebe
  • 8-10 große Marshmallows
  • etwas Kokosfett
  • Zuckerwatte
  • Zuckerperlen in Rosa

Zubereitung

Schon zwei Tage bevor das Törtchen fertig sein soll, bereite die ich den Kürbis vor. Dazu die Modelliermasse nach dem Rezept von Pink Sugar herstellen und zu kürbisförmigen Kugeln formen. Diese mindestens 4 Stunden kalt stellen und vollständig aushärten lassen. Aus den Kugeln rundherum mit einem Messer Schnitze herausschneiden, so dass die typische Kürbisform entsteht. Den Fondant färben, ausrollen und den Kürbis damit umhüllen und verzieren. Ich lagere die fertigen Figuren meist auf einem Tortenteller unter einer Glashaube. 

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Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren. Die Butter schmelzen und mit der Sahne verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die Keks-Stückchen mit einem Teigschaber unterheben und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig (über Nacht) auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Am nächsten Tag kommt zuerst die Meringue-Buttercreme an die Reihe: Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Buttercreme bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit die verbliebene Buttercreme mit der Lebensmittelfarbe schwarz einfärben und Die Torte komplett mit Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Das Wichtigste zuerst: für die Dekoration der Torte mit dem Spinnennetz unbedingt Einmalhandschuhe tragen! Die Hälfte der Marshmallows mit etwas Kokosfett in der Mikrowelle schmelzen und glatt rühren. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und auf einen Drehtellet stellen. Ewas von der Masse in die Fingerspitzen (mit Handschuhen) nehmen und zwischen den Fingern beider Hände zu dünnen Fäden ziehen. Dazu die Finger zusammendrücken und langsam auseinander ziehen. Die Fäden vorsichtig um die Torte legen. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl und geht leichter wenn noch zwei helfende Hände da sind! 

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Die Torte mit dem Kürbis, den Zuckerperlen und der Zuckerwatte verzieren und servieren. Sie sollte mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Habt einen wunderschönen Herbst und eine tolle (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftrag wegen Verlinkung

Ruby-Charlotte {Himbeere / Johannisbeere / Joghurt / Ruby-Schokoriegel}*

 

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Von der neuen Ruby Schokolade, die von Callebaut entdeckt wurde, habe ich erst vor einigen Wochen erfahren. Eine liebe Kollegin hatte mir ein rosa farbenes KitKat mitgebracht und seitdem bin ich angefixt! Diese Variante wird auf Basis der neuen, von Callebaut auf den Markt gebrachten Schokolade in Hamburg produziert und zumindest aktuell nur limitiert und in ausgewählten Geschäften verkauft.

Die Charlotte vereint Vanillebiskuit, Beerenmarmelade und Joghurtmousse, die von Ruby KitKats umgeben werden. Das schaut nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch wunderbar. 

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Zutaten für den Biskuit  

  • 2 Eier (Größe L)
  • 90g Zucker (inkl. 1 Päckchen Vanillezucker) 
  • 40ml Milch (heiß!)
  • 30g Butter (geschmolzen)
  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Fruchtfüllung

  • 200g Himbeeren
  • 300g Johannisbeeren  
  • 35g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 El Gin
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Joghurt-Mousse

  • 450g griechischer Joghuert
  • 2 Päckchen Sofort-Gelatine
  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Dekoration  

  • 8 Päckchen Ruby Kitkat oder ähnliche Schokoriegel
  • 50g Schlagsahne
  • einige Beeren für die Dekoration  
  • weißes Schleifenband

Zubereitung

Los geht’s mit dem Biskuit. Den Boden einer Springform von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springform füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den fertigen Boden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. 

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Für die Fruchtfüllung, die Früchte waschen und verlesen oder das TK-Obst auftauen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Die Beeren für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, den Gin kurz vor Ende der Garzeit unter die Beerem mischen und alles noch einmal gründlich aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in den Früchten auslösen. Die Fruchtmasse in einer Schale erkalten lassen. 

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Für die Mousse den Joghurt mit der Sofort-Gelatine nach Packungsanweisung verrühren. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und unter den Joghurt heben. Mit dem Dicksaft nach Geschmack süßen und für einen kurzen Moment kalt stellen. 

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Den Boden einmal quer durchschneiden und einen der beiden Böden auf eine Tortenpappe legen. Da die Creme erst im Kühlschrank komplett fest wird, lege ich einen Tortenring um den untersten Boden und gebe 1/3 der Fruchtcreme auf den Boden. Die Hälfte der Mousse auf der Fruchtmasse verteilen und den zweiten Boden auflegen und ebenso verfahren. Die Torte für ca. 30 Minuten kalt stellen. Die verbleibende Fruchtcreme glatt rühren, ggf. ganz leicht erwärmen und die Torte damit bestreichen. Damit alles fest wird, sollte die Charlotte nun für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Den Tortenring vorsichtig entfernen, die Sahne steif schlagen und den Rand der Torte mit einer dünnen Schicht Sahne einstreichen. Die KitKat in jeweils zwei Riegel teilen und um die Torte stellen. Dabei die Riegel vorsichtig an die Torte drücken. Die Oberfläche mit Beeren verzieren und mit einer Schleife dekorieren.

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Die Torte im Kühlschrank lagern, sie sollte aber mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen. Nun bin ich aber sehr gespannt, wie euch die KitKat’s schmecken und was ihr zu meiner Charlotte sagt - schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich freue mich über euer Feedback! Lasst sie euch schmecken und habt eine beerige (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftag weil Nennung von Marken

Birnen-Riesling-Torte {Birne / Riesling / Mohn / Vanille}

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Seid dem wir in Frankfurt leben, ist das Rheingau unser persönlicher Weinkeller. Ich liebe die Besuche beim Winzer und die Chance alles vor Ort probieren zu können. Die Vorliebe für Riesling besteht schon seit mehreren Generationen in unserer Familie, wobei die Weine früher von der Mosel und nicht aus dem Rheingau stammten. Warum also nicht mal mit einem Riesling backen?

Sicherlich habt ihr schon mal eine Apfelweintorte gesehen oder probiert. Statt Äpfeln und Apfelwein habe ich mich heute für Birnen und Riesling entschieden, auch eine großartige Kombination, die ihr unbedingt probieren solltet! Der mürbe Boden und die Sahne runden die Kombi perfekt ab. Die Süße kommt vor allem aus den Früchten, die Zugabe von Zucker ist minimal. 

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 180g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Tl Mohn
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für den Birnenpudding

  • 1kg Birnen (nicht zu reif)
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 200ml Weißwein (Riesling aus dem Rheingau)
  • 175ml Birnensaft
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 El brauner Zucker

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • Bourbonvanillepulver

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig mit den Händen rasch einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Wein und Saft mischen,  einen Teil davon abnehmen und das Puddingpulver sowie den Zucker nach Anleitung anrühren. Den übrigen Saft mit den Birnen zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kochen lassen, bis die Birnen weich sind. Sie sollten allerdings nicht zerfallen. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren und noch eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. 

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Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem gleichmäßig dünn ausgerollten Mürbeteig auslegen. Den Pudding einfüllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 35 - 40 Minuten. Der Rand sollte goldbraun sein. 

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Den Kuchen erst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sollte der Kuchen noch warm sein, dann schmilzt die Sahne. Darum bereite ich ihn meist einen Tag vor dem Verzehr zu. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit gemahlener Vanille bestreuen und am Besten frisch servieren.

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Der Kuchen schmeckt wunderbar fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note, die ihm der Weißwein verleiht. Wir lieben diesen Kuchen und essen ihn besonders gerne im Spätsommer und zum Herbstanfang.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine